Eine Nextcloud-App, die gruppenbezogene Berechtigungen als read-only Positivliste sichtbar macht. Sie erfasst unterstützte Rechtequellen, speichert Snapshots, vergleicht sie mit einer Baseline und exportiert die Ergebnisse, ohne selbst Nextcloud-Berechtigungen zu verändern.
Praxisfeld: Betriebliche Mitbestimmung und IKT
Kontext: Betriebsratsarbeit in einem Assistenzbetrieb in Berlin
Status: Interner Test
Teststand: Grundfunktionen getestet
Version: 0.1.1
Ausgangsproblem und Ziel
In einer Nextcloud-Installation entstehen Berechtigungen an mehreren Stellen: durch Gruppen, App-Einschränkungen und globale Richtlinien. Für eine nachvollziehbare IKT-Prüfung reicht es nicht, nur einzelne Administrationsseiten anzusehen. Es braucht einen reproduzierbaren Überblick darüber, was als erlaubt erkannt wird und wo die Anwendung keine belastbare Aussage treffen kann.
Die App verfolgt deshalb einen read-only Ansatz. Sie dokumentiert den erkannten Zustand und markiert unbekannte oder noch nicht unterstützte Rechtequellen ausdrücklich als nicht freigegeben, statt daraus stillschweigend eine Erlaubnis abzuleiten.
Rollen
- Viewer-Rollen für Matrix und freigegebene Exporte
- administrierende Rollen für Konfiguration, Scan und Baseline
- Nextcloud-Administration für technische Betriebsaufgaben
Reale Gruppenbezeichnungen und interne Rollenmuster werden auf dieser Website nicht veröffentlicht.
Datenfluss der Prüfung
Das Diagramm zeigt nur den fachlichen Datenfluss. Interne Gruppennamen, Pfade und konkrete Produktivkonfigurationen sind entfernt.
Read-only Scan
aktivierte Apps · Gruppen · unterstützte App- und globale Richtlinien
Normalisierte Berechtigungsmatrix
erkannt · unbekannt · nicht unterstützt
Snapshot
gespeicherter Prüfstand
Baseline und Diff
Vergleich mit freigegebenem Stand
Export
JSON · CSV · Markdown · HTML
Keine Änderung von Nextcloud-Rechten
Die Anwendung dokumentiert und vergleicht; sie erteilt oder entzieht selbst keine Berechtigungen.
Funktionsumfang
- read-only Scan von Gruppen, aktivierten Apps und unterstützten Berechtigungsquellen
- Matrixansicht mit Filtern, ein- und ausklappbaren App-Bereichen und fokussierbaren Gruppenspalten
- optionale Team-/Gruppenfamilienansicht, während die technischen Rohgruppen in Snapshots, Diffs und Exporten erhalten bleiben
- Snapshot-Speicherung, Baseline und Diff
- Background Job und Kommandozeilenbefehle für Scan, Export, Baseline, Diff und Status
- Export als JSON, CSV, Markdown und HTML
- Audit-Tabelle für App-Zugriffe ohne sensible Inhalte
Sicherheits- und Datenschutzprinzip
Die App schreibt nur in eigene Tabellen und verändert keine Nextcloud-Berechtigungen. Exporte enthalten standardmäßig keine Dateiinhalte, Passwörter, Tokens, privaten Schlüssel, Benutzerlisten oder personenbezogenen Dateipfade. Nicht eindeutig auslesbare oder noch nicht unterstützte Rechtequellen werden als unbekannt beziehungsweise nicht unterstützt behandelt und nicht als freigegeben dargestellt.
Viewer- und Administrationsgruppen sind getrennt konfigurierbar. Ein strenger Modus kann neue oder erweiterte Rechte konservativer bewerten; Benutzerlisten und Share-Metadaten bleiben standardmäßig ausgeschaltet und Pfade werden standardmäßig redigiert.
Status, Version und Kompatibilität
Status: Interner Test
Teststand: Grundfunktionen getestet
Version: 0.1.1
Nextcloud: laut App-Metadaten Version 29 bis 35
Lizenz: AGPL
Abhängigkeit: eine gemeinsame Infrastruktur-App
Tests und Dokumentation
Die Grundfunktionen der App sind getestet. Das Repository enthält zusätzlich schnelle lokale PHP- und JavaScript-Checks. Bei Änderungen an Controllern, Dependency Injection, Migrationen, Background Jobs oder Nextcloud-Containerintegration sind ergänzende DDEV- beziehungsweise occ-Prüfungen vorgesehen. Die Roadmap trennt den vorhandenen Funktionsumfang ausdrücklich von geplanten zusätzlichen Adaptern und Exportformaten.
Repository und Veröffentlichungsumfang
Das Repository ist öffentlich. Einen direkten Link setze ich auf dieser Portfolioseite derzeit bewusst nicht, weil README und Roadmap interne Gruppenschemata und Organisationsverträge benennen. Die öffentliche Darstellung beschränkt sich deshalb auf die übertragbare Architektur und den verifizierten Funktionsumfang.
Eigener Anteil und KI-Einsatz
Die App-Metadaten nennen mich als Autor. Mein Anteil umfasst die Architektur des read-only Prüfmodells, Matrix- und Snapshotlogik, Baseline und Diff, Exportwege, Zugriffstrennung und technische Dokumentation.
KI-Unterstützung nutze ich für Analyse von Berechtigungsquellen, Entwurf von Adaptern, Code- und Dokumentationsreviews sowie Testfallvorbereitung. Unbekannte Rechtequellen werden dabei nicht durch Vermutungen ersetzt, sondern im Modell ausdrücklich als unbekannt oder nicht unterstützt geführt.
Bekannte Grenzen und Roadmap
- weitere Nextcloud-Rechtequellen und Detailadapter sind geplant
- Viewer-, Admin-, Export- und Auditgrenzen sollen auf realitätsnahem Staging zusätzlich positiv und negativ abgenommen werden
- weitere Exportformate sind erst nach geklärtem Datenschutz- und Dokumenterzeugungsvertrag vorgesehen
- die Gruppenfamilienerkennung wird weiter gegen den konfigurierbaren Organisationsvertrag geprüft
Screenshot
Die folgende Abbildung zeigt die Matrixansicht der read-only Berechtigungsprüfung. Die öffentliche Projektseite erläutert daraus nur die übertragbare Funktionsweise; reale Gruppenstrukturen oder interne Produktivkonfigurationen werden nicht dokumentiert.
